
Armreifen
aus dem Grab
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Reichhaltige und guterhaltene
Funde zeigten sich 1954 in dem bei Reinheim gefundene Fürstinnengrab.
Datiert wird es in die Zeit der frühen La-Tène-Kultur,
ungefähr Anfang des 4. Jhd. v. Chr. Besonders die sehr
detailierte Darstellung der Menschen- und Raubvogelmasken
auf dem Halsreifen sind ausgesprochen ungewöhnlich
und einzigartig. Die Fülle der Grabbeigaben lassen
darauf schliessen, dass es sich bei der Fürstin um
eine hochgestellte Persönlichkeit handelt.
Seit Anfang diesen Jahres forscht man in der Umgebung dieses
Grabes weiter und hat im August ein weiteres Frauengrab
gefunden. Datiert wird es auf ungefähr 100 Jahre nach
dem Fürstinnengrab und über die Stellung dieser
später bestatteten Frau kann nur spekuliert werden.
Sie ist, im Gegensatz zu der Fürstin, durch Feuer bestattet
worden und viele Grabbeigaben sind dadurch zerstört
worden. Überreste lassen aber darauf schliessen, dass
auch diese Frau nicht ganz unbedeutend war.

Halsreifen aus dem Grab
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